Diana Schulz

Diana Schulz

Psychologische Psychotherapeutin

Herzlich willkommen!

Als Psychologische Psychotherapeutin begleite ich Menschen bei ihren inneren Prozessen, um seelische Störungen zu bewältigen, sich selbst besser kennenzulernen und die Lebenszufriedenheit zu verbessern. Zudem unterstütze ich schwangere Frauen, bereits vor der Geburt eine gute Bindung zu ihrem Baby aufzubauen. Gerne können Sie sich aber meine Praxis, das Behandlungsspektrum und den Ablauf einer Behandlung informieren.

Psychotherapie – Gut zu wissen

Was ist Psychotherapie und für wen ist sie geeignet?

Psychotherapie ist die Behandlung psychischer Störungen mit Hilfe wissenschaftlich begründeter Methoden, mit dem Ziel, Menschen zu ermöglichen, ihre Bewältigungsfähigkeiten zu verbessern und so seelische Störungen zu überwinden.

Bei der Psychotherapie geht es um eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken, Fühlen und Handeln. Eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zwischen Patient/in und Therapeut/in ist das Fundament, das den Veränderungsprozess trägt.

Es gibt verschiedene Therapiekonzepte. Mein Vorgehen basiert auf den Konzepten der Verhaltenstherapie.

Wer braucht Psychotherapie?

Jeder Mensch kennt psychische Probleme und gerät im Laufe seines Lebens in verschiedene Krisen. Haufig gelingt es, diese Krisen ohne professionelle Hilfe zu bewältigen. Die menschliche Psyche verfügt über beachtliche Selbstheilungskräfte, zudem können Familie und Freunde oft wirkungsvoll unterstützen.

Nicht immer allerdings schaffen wir es, die Herausforderungen des Lebens ohne professionelle Unterstützung zu meistern. In manchen Fällen entwickeln sich Depressionen, Ängste, Zwänge, aber auch körperlichen Beschwerden aus psychischen Problemen. Es entsteht eine negative Eigendynamik, der sich der Einzelne allein nur noch schwer entziehen kann. In solchen Krisen ist es sinnvoll eine/n Psychotherapeut/in aufzusuchen und in einer Sprechstunde zu klären, ob eine Psychotherapie indiziert ist.

Die Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass menschliches Verhalten im weitesten Sinne, nämlich durch Erfahrungen, gelernt wird. Mit Verhalten sind Denken, Fühlen, Körperempfindungen und Handlungen gemeint. Wenn sich das Gelernte im Lauf des Lebens als problematisch erweist kann es verändert werden. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen für Ihr individuelles Problem zu entwickeln. Was sich zunächst einmal mechanisch anhört ist in Wirklichkeit ein individueller, dynamischer, kreativer Prozess. Jede Therapie ist einzigartig, da jeder Mensch einzigartig ist. Auf der Grundlage einer sorgfältigen Diagnostik erarbeiten wir gemeinsam ein individuelles Modell zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung. In diesem biopsychosozialen Bedingungsmodell werden die Zusammenhänge der Störung erfasst. Geeignete Behandlungsmethoden werden besprochen und in den Sitzungen sowie selbsäñndig in Form von Hausaufgaben angewandt. Transparenz und die aktive Mitarbeit der PatientInnen sind Merkmale von Verhaltenstherapien.

Ego State Therapie

Die Ego-State-Therapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der davon ausgeht, dass das Ich nicht ein homogenes Ganzes ist, sondern dass unsere Persönlichkeit sich aus verschiedenen Anteilen/Seiten zusammensetzt (Ego-State = Ich-Zustand). Diese Anteile sind durch mehr oder weniger durchlässige Grenzen voneinander getrennt. Sie entstehen durch wiederkehrende Erfahrungen im Laufe des Lebens und sind nicht angeboren.

Jeder Anteil besitzt aufgrund seiner Erfahrungen eigene Gefühle, Erinnerungen, Bedürfnisse, Körperempfindungen und Verhaltensweisen. Bei leidvollen Erfahrungen kann es sein, dass ein Ego State sozusagen in der Vergangenheit stecken bleibt, obwohl die Situation längst vorbei ist. Wenn der leidvolle Anteil (unbewusst) versteckt wird, spricht man von Dissoziation. Oder es kann sein, dass verschiedene Ego State im Konflikt miteinander stehen, was zu Spannungszuständen führen kann. Außerdem können auch geschwächte Ego State entstehen, die Ablehnung erfahren haben und emotional leicht außer Kontrolle geraten. In der Ego-State-Therapie wird direkt mit den Ego State gearbeitet, anstatt über sie zu sprechen. Wenn ein Ego State z.B. verletzt wurde, ist es wichtig, dass er sich ausdrücken darf, dass er Trost bekommt, evtl. auch Schutz und Stärkung. Wenn Ego State miteinander im Konflikt sind, wird die Kommunikation zwischen ihnen angeregt und verbessert. Ziel ist es, sich selbst besser kennenzulernen und den Ego-State und damit der Gesamtpersönlichkeit, Wachstum und Entwicklung zu ermöglichen, um zur Ruhe zu kommen und inneren Frieden und Zufriedenheit zu erleben. Diese Therapieform kann bei verschiedenen Störungen angewandt werden, besonders bietet sie sich an, wenn Menschen traumatische Erfahrungen gemacht haben und unter dissoziativen Störungen leiden.

Bindungsanalyse

Die Mutter-Kind-Bindungsanalyse ist eine Form der Schwangerschaftsbegleitung, bei der Sie mit Ihrem Baby in Kontakt treten und so schon vor der Geburt eine tiefe Beziehung mit ihm aufzunehmen.

Eine Entspannung im Liegen ermöglicht Ihnen, sich selbst sowie die Signale des Babys wahrzunehmen. Nach einer Einstimmung zeigen sich Gefühle, Bilder, Gedanken und Phantasien auf einer Art innerem Bildschirm, der Ihnen und Ihrem Baby zur Verfügung steht. Über diesen Kommunikationskanal sind Sie wie durch eine Art seelischer Nabelschnur miteinander verbunden. Im seelischen Raum zwischen Ihnen beiden entsteht so ein Dialog. Diese Begegnungen sind ein guter N├ñhrboden für Selbstbewusstsein, eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und einen stabilen Selbstwert des Babys. Die positiven Wirkungen auf Schwangerschaft und Geburt sind in vielen Studien belegt worden.

Wenn Sie sich für eine Bindungsanalyse interessieren freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme, um einander in einem unverbindlichen Erstgespräch kennen zu lernen.

Therapiehund Maggie

In der tiergestützten Therapie werden gezielt zur Verbesserung des Behandlungserfolgs eingesetzt. Sofern eine tiergestützte Therapie indiziert ist, unterstützt mich in meiner psychotherapeutischen Täñtigkeit meine Border Collie Hündin Maggie. Grundvoraussetzung hierfür ist natürlich Ihre Sympathie für Hunde. Bei hundeaffinen Menschen kann allein Maggies Anwesenheit unsere Kontaktaufnahme erleichtern und trägt so zu einer angenehmen und entspannten Atmosphäre bei.

Zwischen Ihnen und Maggie baut sich eine Verbindung auf, die den therapeutischen Prozess maßgeblich unterstützt. Ein Therapiehund nimmt Emotionen feinfühlig wahr. Wenn Sie traurig sind, dann nimmt Maggie gerne Körperkontakt auf und legt sich zu Ihren Füßen. Ihre Zuwendung vermittelt Akzeptanz und Trost. Therapeutin und Patient/in können über diese Interaktion und deren Bedeutung sprechen. Wir stellen dann gemeinsam Zusammenhänge her, klären Bedürfnisse, ziehen Schlussfolgerungen um daraus weitere Entwicklungsschritte in der Therapie abzuleiten.

Eine weitere Indikation für den Einsatz von Maggie in der Therapie ist das Vorliegen einer Hundephobie. In diesem Fall findet die Therapie zunächst ohne Hund statt. Nach sorgfältiger Diagnostik und Therapieplanung kann Maggie bei Expositionen eingesetzt werden, um nach und nach die Angst abzubauen.

Wenn Sie an einer hundegestützten Psychotherapie interessiert sind, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Über mich

  • Studium & Fachrichtung

    • 1995-2002 Studium der Psychologie Universität Konstanz, Abschluss Diplom-Psychologin
    • 2004-2009 Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin, Fachrichtung Verhaltenstherapie

    Bisherige Berufsfelder

    • 2002-2003 Sozialpädagogische Familienhilfe beim Waldhaus Hildrizhausen
    • 2004-2005 Integrative Wohngruppe für psychisch erkrankte Jugendliche beim CJD Altensteig
    • 2004-2005 Landesklinik Nordschwarzwald Calw/Hirsau, Psychiatrie
    • 2006-2008 Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Jugend- und Lebensfragen Leonberg
    • Seit 2009 Niederlassung als Psychotherapeutin in eigener Praxis
    • Seit 2013 KV-Zulassung

07452-740193 Ich nehme mir gerne Zeit für ein kostenfreies Informationsgespräch!